[Rezension] Todd, Anna – After #4 – After Forever

*~*~*Infos zum Buch*~*~*

Quelle: Randomhouse

Titel: After Forever
Autor: Anna Todd
Übersetzer: Corinna Vierkant-Enßlin & Nicole Hölken
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-41883-7
Format: Taschenbuch
Seiten: 576
Preis: 12,99€

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*~*~*Kurzbeschreibung*~*~*

Life will never be the Same

Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet. Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern …

Quelle: Randomhouse


*~*~*Autor*~*~*

Anna Todd lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann im texanischen Austin. Sie haben nur einen Monat nach Abschluss der Highschool geheiratet. Anna war schon immer eine begeisterte Leserin und ein großer Fan von Boygroups und Liebesgeschichten. In ihrem Debütroman AFTER PASSION konnte sie ihre Leidenschaften miteinander verbinden und sich dadurch einen Lebenstraum erfüllen. 


Quelle: Randomhouse


*~*~*Meine Meinung*~*~*

Hardin und Tessa werden beide von der Vergangenheit eingeholt. Besonders Tessa muss einen schweren Schicksalsschlag verkraften, welcher sie in ein tiefes Loch reißt. Sie hat keine Kraft mehr zu kämpfen – für Hardin und für ihre Beziehung. Eine Trennung ist das einzig richtige, was Tessa davor abhalten wird, sich selbst zu zerstören. Aber so einfach wird es nicht – für beide. 

Der vierte Band, der nahtlos an das Geschehen anknüpft, wie die Vorgängerbücher auch, ist meines Erachtens mit einer der Schwächsten. Auch wenn die beiden Protagonisten sich nachweislich weiterentwickelt haben, musste ich mich schon teilweise durch die Handlung durchquälen. Es gab Stellen, die sich ziemlich dahin zogen und die ständigen Querelen zwischen Tessa und Hardin, wollte ich einfach nicht mehr lesen. Viel lieber hätte ich mehr über ihre Entwicklung und ihren Kampf gegen die Hölle aus der Vergangenheit erfahren. 

Besonders Hardin ist derjenige, der sich von einem bekannten „Bad Boy“ zu einem doch sehr positiven Charakter entwickelt. Ich mochte ihn ja von Anfang an und finde es toll, dass ihn seine inneren „Höllenhunde“ immer mehr in Ruhe lassen. Gerne hätte ich mehr über ihn gelesen, seinen Weg, seinen Kampf und seine Therapie „danach“. Aber leide wurde dies nur oberflächlich angekratzt. 
Auch Tessa macht eine durchaus beeindruckende Entwicklung durch. Sie fällt in ein tiefes, depressives Loch, aus dem sie sich nur selbst und ganz allein heraus holen kann. Danach ist sie nicht mehr die Alte. Aber sie zeigt auch immer wieder Schwäche und legt Reaktionen an den Tag, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte.

Anna Todds Schreibstil ist wie immer locker flockig, ist aber im vierten Band von einer leicht depressiven Ader geprägt. Die Handlung ist am Anfang sehr detailliert, fast zu genau. Denn zum Ende hin überspringt der Leser viele Jahre, um dann kurz und knapp zu erfahren, was den Protagonisten widerfahren ist und um zum üblichen „Happy End“ geführt zu werden. Das störte mich schon etwas, da ich halt manche Wege genauer verfolgt hätte. Es wirkte oft, als ob die Autorin alles schnell schnell zu Ende bringen wollte, weil ihr die Ideen und die Energie ausging.

Mit „After Forever“ endet nun die Reihe um das Liebespaar Hardin und Tessa. Vier Bücher und fast 3000 Seiten ließ uns die Autorin Anna Todd mitfiebern, mitkämpfen und mitleiden. Auch wenn ich die Reihe sehr gerne gelesen habe, bin ich nun froh, dass sie ein Ende gefunden hat. Weitere Schicksalschläge wären einfach nicht mehr glaubwürdig gewesen und hätten nur zu weiteren unnötigen Längen geführt.

*~*~*Fazit*~*~*

Auch wenn mich „After Forever“ mich nicht mehr hundertprozentig fesseln konnte, sollte dieses Buch gelesen werden. Durch einige Längen zog sich die Handlung sehr dahin, um am Ende überstürzt abgehandelt zu werden. Der Schreibstil ist unveränderlich locker und flüssig, aber durch Kürzung mancher Stellen hätte man das Buch etwas weniger umfangreich und spannender gestalten können.

Von mir gibt es


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