[Rezension] Rosenbecker, Lisa – Malou. Diebin von Geschichten

Quelle: Carlsen

Titel: Malou. Diebin von Geschichten
Originaltitel: -/-
Autor: Lisa Rosenbecker
Übersetzer: -/-
Erscheinungsdatum: 04. August 2016
Verlag: Impress
ISBN: 978-364-660263-0 
Format: Ebook
Seiten: 301
Preis: 3,99€

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Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…
Quelle: Carlsen

Biologie studieren, Blog betreiben, Bücher schreiben – So entwickelte sich die Liebe zum Schreiben bei Lisa Rosenbecker. Gelesen hat sie schon immer gerne, aber das Erschaffen von eigenen Welten wurde erst im Studium ein Thema, nachdem sie schon einige Jahre über Literatur gebloggt hatte.
Quelle: Carlsen 

Eine Anti-Muse, ein Kriminalfall und eine schöne Liebesgeschichte – das alles hat die Autorin Lisa Rosenbecker in ihr Buch gepackt. Was ist neu daran? Nun…. erstens habe ich bisher noch keine Geschichte von Anti-Musen gelesen. Zweitens ist es für mich auch neu und genauso eine tolle Idee, dass Malou von einem Buchcharakter und einem normalen Menschen abstammt. Das macht sie zu einem Bu(ch)real und solche Figuren, wurden in Geschichten noch nie behandelt. 
Und drittens ist es das Gesamtpaket, was hier für ein paar Stunden die Langeweile vertreibt.
Der Leser wird hier in eine Welt zwischen den Welten geschleudert. Zwischen den Büchern und der Realität lebt Malou mit ihren Eltern und gibt sich ihrer Aufgabe hin. Durch ihr Leben begleitet wird sie dabei von Emma, ihrer besten Freundin und wohl größter Sherlock Holmes-Fan. Überhaupt hat die Autorin hier tolle Charaktere geschaffen, die jeder für sich ganz speziell und ganz wunderbar gezeichnet wurden. Deren Interaktionen waren allesamt lebendig und brachten Schwung in die Geschichte. Besonders zwischen Lansbury und Malou gab es lustige Schlagabtausche. Man spürt das Knistern und man merkt einfach, dass die beiden ein schönes Paar abgeben würden.
Ganz großen Gefallen fand ich an der Hommage an Sherlock & Watson in Form von Emma und Thia. Die beiden geben so ein tolles Team ab. dass man die beiden einfach nur gern haben kann. Auch das sich die beiden Holmes-Like auf die Suche nach der Lösung des Kriminalfalls machen, fand ich toll und beweist, das die Autorin ein Hoch auf die guten alten Bücher aussprechen wollte.
Insgesamt ist dieses Buch eine ganze Hommage und Feier auf das Buch und den Geschichten, die wir so lieb geworden haben. Die Autorin hat einen mitreißenden Schreibstil und versteht es, den Leser an ihr Buch zu binden. Aber ich hatte das Gefühl, dass das Ende recht überstürzt abgehandelt wurde. Also die Lisa Rosenbecker, die Lösung und sämtliche Geschehnisse noch auf die Seiten packen wollte. Das störte mich am Schluss etwas, wenn auch das Buch mich super gut unterhalten hat.
  
Malou. Diebin von Geschichten ist ein besonderes Buch für alle die Geschichten und Bücher lieben. Lisa Rosenbecker glänzt hier mit einer tollen neuen Idee und schuf eine Welt, in die ich sehr gerne gereist bin. Ihr Schreibstil ist mitreißend und die spannende Handlung tut ihr übriges. Ein weniger überstürztes Ende und das Buch wäre top gewesen.
Von mir gibt es
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One thought on “[Rezension] Rosenbecker, Lisa – Malou. Diebin von Geschichten

  1. Huhu,
    ich liebe dieses Buch – ist eins meiner frisch gekürten Jahreshighlights 2016. Besonders Sheldon hat für reichlich Lacher bei mir gesorgt 🙂
    Was das etwas sehr zügige Ende zugeht, würde ich dir zwar zustimmen, gestört hat es mich allerdings nicht.
    Lieben Gruß
    Anja

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