[Rezension] Moll, Franziska – Was ich Dich träumen lasse

Copyright: Loewe Verlag

Titel: Was ich Dich träumen lasse
Autor: Franzsika Moll
Verlag: Loewe-Verlag
ISBN: 978-3-7855-7845-2
Format: gebundene Ausgabe
Seiten: 256
Preis: 14,95€

Elena und Rico sind ein glückliches Liebespaar und stehen kurz vorm Abitur. Ein schrecklicher Unfall reißt Rico aus dem Leben und Elena total aus der Bahn. Ihr Freund liegt nun im Koma und Elena versucht auf ihre Weise mit dieser Situation klar zu kommen. Sie findet eine Liste von Rico: “10 Dinge, die ich tun will, bevor ich sterbe” Sie stellt sich die Aufgabe, an Stelle von ihrem Freund diese Liste zu erfüllen.
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“Was ich Dich träumen lasse” ist der Debütroman von Franziska Moll. Bei mir hat sie damit auch gleich ins Schwarze getroffen.
Mir gefiel die melancholische und teils auch poetische Stimmung in diesem Buch. Man wird gleich von der Handlung, die im Hier und Jetzt spielt, aufgesogen, lernt aber zunächst nur Elena und Rico kennen. Erst im Laufe der Geschichte kommen weitere Personen hinzu, die durch eingespeiste Szenen aus der Vergangenheit oder durch Ereignisse in der Gegenwart lebendig werden.
Als ich begann, dieses Buch zu lesen, lief sofort ein Film vor meinem inneren Auge ab und ich konnte mir die Umgebung und die Menschen wunderbar vorstellen. Doch war für mich alles in einem tristen Grau gehüllt, welches sich wie ein Schleier über die Menschen legte, da diese erfüllt von Trauer und Angst, ihr Leben weiter leben müssen.
Durch Rückblicke erfährt man, wie wichtig und teils auch egoistisch Elena im Bezug auf Rico war. Anfangs hielten sie sich nur bei seiner Familie auf, weil sie sich für ihre schämte. Kommt Elena doch aus einem Alkoholiker-Haushalt, in dem Gewalt vorherrschte. Doch Rico schafft es, durch seine stets positive lebensbejahende Art, sich nicht nur Elenas Herz sondern auch ihre Mutter ein Stück weit für sich zu gewinnen. Sie zieht daraus ihren Vorteil und muss sich hinterher auch Vorwürfe der Familie anhören.
Der Schreibstil der Autorin scheint vielleicht nicht jedermanns Geschmack zu sein. Jedoch sagte er mir, in dieser Geschichte sehr zu. Er passte einfach zur Stimmung und zum Inhalt. Ich konnte einfach so durchs Buch wandern ohne auch nur einmal das Bedürfnis gehabt zu haben, dass ich mich langweile. Eher im Gegenteil, denn ich fühlte mit und wollte so sehr, dass am Ende alles gut wird.
Von mir gibt es
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für diesen gelungenen Debütroman.
Danke für's hier verweilen und teilen Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInPin on Pinterest

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