[Rezension] Menke, Marie – Calliope Isle – Der siebte Sommer

Quelle: Carlsen

Titel: Calliope Isle – Der siebte Sommer
Originaltitel: -/-
Autor: Marie Menke
Übersetzer: -/-
Erscheinungsdatum: 02. Juni 2016
Verlag: Carlsen Impress
ISBN: 978-364-660224-1
Format: Ebook
Seiten: 316
Preis: 3,99€

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Seit ihrem neunten Lebensjahr verbringt Allie jeden Sommer auf der traumhaft schönen Tropeninsel Calliope Isle. Zusammen mit Gleichaltrigen besucht sie dort das Arts Camp und tut, was sie am liebsten macht und am besten kann: schreiben, schreiben, schreiben. Doch ihr siebter Sommer auf der exotischen Insel beginnt diesmal unter ganz anderen Vorzeichen. Erst erhält Allie die niederschmetternde Nachricht, dass sie adoptiert wurde, und dann wird ihr auf der Überfahrt auch noch zugeflüstert, dass dieser Sommer alles in ihrem Leben verändern wird – und das ausgerechnet von dem mysteriösen neuen Jungen im Camp. Schon bald stellt sich heraus, dass alle etwas wissen, was Allie nie erzählt wurde, und dass dieses Geheimnis nicht wenig mit ihrem außergewöhnlichen Schreibtalent zu tun hat…
 Quelle: Carlsen
Marie Menke wurde 1997 geboren, wuchs in einer Kleinstadt in NRW auf und machte nach ihrem Abitur einen einjährigen Abstecher in Spaniens Hauptstadt Madrid. Wenn sie gerade nicht beim Schreiben von Jugendromanen oder für Online-Magazine und Lokalzeitungen ihrer Kreativität freien Lauf lässt, zählen das Tanzen von Ballett bis Hip Hop und das Reisen zu ihren größten Leidenschaften.
Quelle: Carlsen

Einen ganzen Sommer lang sich nur dem Schreiben widmen. Ein Traum für jeden Autor. Für Allie erfüllt sich dieser Traum. Sie reist nach Calliope Isle ins Schreibcamp und erlebt dort mit ihren neuen Freunden tolle Zeiten. Sechs Sommer lang werden Sommer, Sonne, Strand und die Lust zu schreiben genossen. Doch der siebte Sommer wird alles ändern. Dies wird ihr schon auf der Schifffahrt dorthin prophezeit. Sie trifft auf einen mysteriösen Jungen namens Matt, der ebenfalls auf Calliope Isle den Sommer verbringt, den sie aber noch nie gesehen  hat. Ihm wird sie öfters über dem Weg laufen und es wird zu Ereignissen kommen, die ihr Leben ganz schön auf den Kopf stellen.

Ich kann jetzt nicht genau sagen, was ich von diesem Buch erwartet habe, aber so ganz glücklich bin ich mit diesem Werk von Marie Menke leider nicht. Zu Beginn stürzt einen die Autorin direkt in die Handlung und jagt ihre Protagonistin und den Leser durch sechs Sommer. Die ersten Kapitel sind recht kurz gehalten und die Erlebnisse werden recht oberflächlich abgehandelt. Ich habe erst gedacht „Puh, die Autorin legt aber ein Tempo vor“. Aber dann kommt der siebte Sommer und sofort hatte ich das Gefühl, dass die Autorin auf die Bremse getreten ist.
Die Handlung zieht sich manchmal ziemlich dahin und zerrte an meinen Nerven, weil nicht wirklich was Aufregendes passiert. Es werden kleine Spannungsfetzen hinein geworfen, die schon ein wenig Lust auf mehr machen. Aber diese Lust verfliegt genau so schnell wieder. Das fand ich sehr schade. Es musste mich daher oft durch die Handlung kämpfen.
Selbst mit Allie wurde ich nicht richtig warm. Ihr fehlte irgendwie das Feuer, die Leidenschaft fürs Schreiben. Wobei mir dies generell fehlte. Auf der Insel geht es um Schreiben und nichts anderes. Aber die Leidenschaft und die Freude daran, konnte die Autorin für mich nicht transportieren. Auch hinterfragt mir Allie zu wenig. Das störte mich schon sehr, da mir beim Lesen eine Menge Fragen aufgekommen sind. Ihre aufkeimende Beziehung mit Matt war da schon ein kleiner Lichtblick, die irgendwann ein klein wenig Fahrt aufnahm.

Jedoch konnte mich Marie Menke mit dem Hintergrund der Handlung überzeugen. Die Beschreibung der Insel löst Urlaubsfeeling pur aus. Es ist wirklich ein schönes Buch für den Sommer. Auch die ganzen Geheimnisse und Machenschaften wurde plausibel erarbeitet. Dennoch wird man am Ende mit einem Fragezeichen zurückgelassen. Ob dieses Buch also nun ein Einzelband ist oder der erste Teil einer Reihe, kann ich also leider nicht sagen.

„Calliope Isle – Der siebte Sommer“ ist ein Buch für den Sommer und besticht durch einen schönen Handlungsort. Aber leider konnte mich Marie Menke nicht hundertprozentig überzeugen. Eine zeitweise lahmende Handlung und eine Protagonisten, mit der ich nicht warm wurde, trübten den Lesespaß. Auch das Ende ließ mich nicht zufrieden zurück.
Von mir gibt es daher

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