[Rezension] Marmon, Uticha – Marienkäfertage

Quelle: Magellan Verlag
Vielen Dank an den Magellan Verlag für das Rezensionsexemplar!

Titel: Marienkäfertage
Autor: Uticha Marmon
Verlag: Magellan Verlag
ISBN: 978-3-7348-5005-9
Format: gebundene Ausgabe
Seiten: 224
Preis: 14, 95€

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Endlose helle Tage, Sonnenlicht, das flirrend durch Baumkronen fällt, kaltes Seewasser und frische Zimtbrötchen – so war ihr Sommer, jedes Jahr. Jetzt sind das alles nur noch Erinnerungen an eine Zeit, als sie Elin und noch nicht Lykke war. Doch was heißt das überhaupt – Lykke sein? Und wie passt dieser fremde Junge in ihr neues Leben, Rasmus, der ihr Angst macht, den sie aber auch ein kleines bisschen mag? Während sie sich vorsichtig an ihre neuen Gewissheiten herantastet, erkennt sie eines: Das Glück ist vielleicht ein scheuer Gast, aber es liegt an uns, ob wir ihm die Tür öffnen.

 Quelle: Magellan Verlag
Geboren 1979 in Berlin. Nach dem Abitur bei Stuttgart folgte ein kurzer universitärer Ausflug in die Soziologie und Theaterwissenschaft. Dieser mündete in ein mit Diplom abgeschlossenes Studium der Dramaturgie, Vergleichenden Literaturwissenschaft und Pädagogik an den Universitäten Mainz und Wien sowie der Bayerischen Theaterakademie August Everding in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Neben dem Studium bestimmten dramaturgische Arbeiten in der freien Theaterszene in München und Wien den Tag. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als Dramaturgie-Assistentin an den Münchner Kammerspielen, u.a. mit Betreuung szenischer Advents-Lesungen für Kinder und einer monatlich stattfindenden Literaturclubnacht, sowie einigen Produktionen für den Abendspielplan, schlossen sich mehrere Jahre im Lektorat des Hamburger Hörbuchverlags Jumbo Neue Medien & Verlag GmbH an. Hier gehörten neben Tätigkeiten als Lektorin und Autorin erzählender Texte Arbeiten als Studio-Regisseurin zum Profil. Schlussendlich freiberufliche Dramaturgin, Lektorin und Autorin.


„Marienkäfertage“ ist für mich ein absolutes Sommerbuch, welches mit einen kleinen Durcheinander beginnt. Ich hatte Schwierigkeiten das gedankliche Chaos von Elin – oder doch Lykke? – zu folgen. Aber Elin machte auch den Eindruck, dass sie dem Chaos im Kopf oft selbst nicht folgen kann.

Man wird gleich von Beginn an mit dem „Problem“ von Elin konfrontiert. Sie ist abgehauen, weil sie ein Familiengeheimnis aufgedeckt hat. Sie flüchtet nach Dänemark in „ihr“ Marienkäferhaus. Dort lernt sie sowohl Elin als auch Lykke kennen. Zwei Namen, die ihr gehören und die ihr Leben auch in Zukunft beeinflussen werden. Der geheimnisvolle Rasmus ist ihr einerseits suspekt. Andererseits hilft er ihr das Chaos und somit viele offene Fragen zu beseitigen.

Elin Lykke und Rasmus – zwei Teenager, die sich anscheinend nie begegnet sind, lernen sich kennen und freunden sich an. Anfangs war Elin noch etwas skeptisch im Umgang mit dem Jungen. Elin, das glückliche Sommerkind, das auf der Suche nach sich selbst und der Wahrheit, auf Rasmus, dem nachdenklichen Winterkind trifft, prägen diese Geschichte – jede auf seine Weise.
Und dann ist da noch „Opa“ Knut, ein für mich liebenswerter Charakter, der immer wieder seine alten aber klugen Finger im Spiel hat.

Wie schon erwähnt, hatte ich Schwierigkeiten mit dem Einstieg. Trotz der wirklich schönen Schriftsprache, musste ich mich beim Lesen sehr konzentrieren. Jedoch war dies nach den ersten 30 Seiten vorbei. Ich konnte so dann, ins Buch ein- und nach Dänemark abtauchen. Auch wenn Elin schon fast 16 Jahre alt ist, habe ich mich ein wenig in die Kinderbücher von Astrid Lindgren versetzt gefühlt. Bullerbü schwebte mir ständig umher. Diese skandinavische Freiheit und das Gefühl eines perfekten Sommers kam immer wieder auf. Beschwingt durch die warme Atmosphäre bin ich dem Mädchen bis zu Ende gefolgt und habe dadurch eine schöne Geschichte kennengelernt.

Uticha Marmon hat einen wunderschönen, aber auch zum Nachdenken anregenden Schreibstil. Sie hat mich mit diesem Buch etwas aus dem Alltag flüchten lassen und mir sehr schöne Lesemomente beschert. Ein Buch, welches auch mit berühmten leisen Tönen punkten kann. 
Von mir gibt es   

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2 thoughts on “[Rezension] Marmon, Uticha – Marienkäfertage

  1. Huhu liebe Caro,

    das hört sich klasse an – ich liebe Bücher, bei denen es dem Leser gelingt in eine andere Geschichte einzutauchen und den Alltag für kurze Zeit vergessen zu können.
    Danke für die schöne Rezi!

    Wünsche Dir ein tolles Wochenende ☼
    Liebe Grüße,
    Tanja

  2. Huhu liebe Tanja,

    Du besuchst mich immer so fleißig. Vielen lieben Dank dafür 🙂

    Das Buch ist wirklich schön zu lesen und hat mich ein wenig den Alltag vergessen lassen. Es war wie ein kleiner literarischer Urlaub 🙂

    Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende!

    Liebe Grüße
    Caro

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