[Rezension] Lots, Emma – Telefonseelsorge – Liebe hat eine lange Leitung

Quelle: Feuerwerke Verlag

Vielen Dank, liebe Emma Lots, für das Rezensionsexemplar!
Titel: Telefonseelsorge – Liebe hat eine lange Leitung
Autor: Emma Lots
Verlag: Feuerwerke Verlag
ISBN: 978-3-945362-08-2
Format: Ebook
Seiten: 194
Preis: 0,99€

Jessies Leben verläuft so gar nicht wie geplant. Statt beruflich an der Seite ihres Freundes durchzustarten und die Familienplanung voranzutreiben, arbeitet sie als schlecht bezahlte Praktikantin in einer Werbeagentur, wohnt in einem winzigen Loch und wird auch noch von ihrem Freund betrogen.
Was tun, wenn man sich von der Familie und den Freunden ein „Das hab ich dir doch gleich gesagt!“ nicht anhören will? Genau! Man wählt nachts betrunken einfach irgendeine Nummer und heult sich aus. Dumm nur, wenn die erhoffte “Telefonseelsorge” nicht wirkt, und man wieder und wieder diese Nummer anrufen muss…

Quelle: Feuerwerke Verlag
Die Autorin Emma Lots wurde 1979 in München geboren und mit zwei wesentlichen Merkmalen ausgestattet: einem großen Herzen und einem gewissen Maß an Verrücktheit. Um beispielsweise den Wunsch nach der eigenen Wohnung während des Grafik-Studiums zu realisieren, nahm sie an einem Radio-Gewinnspiel teil und lebte 16 Tage in einem Spielzeughaus im Schaufenster eines bekannten Möbelhauses. Voller Ideen gilt ihre Liebe dem Schreiben und Malen. Sie ist Autorin von diversen Kinderbüchern und begeisterte Illustratorin.
Der humorvolle Liebesroman „Telefonseelsorge“ ist ihr Debüt in diesem Genre.
Quelle: Feuerwerke Verlag

Ich durfte dieses Buch testlesen und habe mich sehr gefreut, dass ich die Chance dazu hatte.
Denn ich hatte beim Lesen, nach anfänglichen Schwierigkeiten, wirklich viel Spaß. 

Jessie lebt in Hamburg und arbeitet dort in einer Werbeagentur. Sie ist ihrem Freund Oli gefolgt. Leider läuft es nicht so wie Jessie es gerne hätte und irgendwann will und muss sie sich das Herz ausschütten. Um nicht den besserwisserischen Reaktionen ihrer Freunde und Verwandte ausgeliefert zu sein, wählt sie irgendeine Nummer. Am anderen Ende der Leitung findet sie ein  – zunächst widerwilliges – aber offenes Ohr.

Anfangs war ich etwas frustriert, weil die Geschichte für mich nicht so in Gang kam. Außerdem störte es mich schon ziemlich, dass Jessies Rauchen zu Beginn sehr oft erwähnt wurde und dass sie, so gar nucht ladylike, öfters Frustsaufen betrieb. Das empfinde ich als unnötig. Später reduzierte sich das alles aber. 
Der Leser erhält einen Blick in den langweiligen und schief laufenden Alltag von Jessie. Meines Erachtens hätte man diesen Part durchaus kürzer fassen können. Dafür hätte ich mir gewünscht, dass dem Leser die Möglichkeit gegeben wird, Jessie und dem “unbekannten Angerufenen” länger zu folgen. Aber wahrscheinlich hätte dies auch den Umfang der Geschichte vergrößert. Obwohl mir Jessie zu Beginn noch etwas auf die Nerven ging, konnte ich sie zum Ende hin ins Herz schließen, denn sie hat selbiges am rechten Fleck. Sie hat durchweg die rosa-rote Brille auf und ist wirklich paddelig. Aber auf sympathische Art und Weise. Ich musste oft an “Bridget Jones” denken und konnte sogar einige Parallelen ziehen.
Der Typ am anderen Ende der Leitung dagegen bleibt das ganz Buch über geheimnisvoll. Man erfährt nicht viel über ihn, nicht mal den richtigen Namen. 
Dafür ist das Ende umso überraschender und schöner.
Ich bin echt froh, dass ich das Buch bis zum Ende gelesen habe. Sonst hätte ich diese wirklich lustige Geschichte und ein tolles Ende verpasst. Das Ende gefiel mir so gut, dass ich diese eine Szene immer und immer wieder lesen musste. Es gibt mir einfach dieses “Ach ja”-Gefühl. Dieses Kribbeln im Bauch, dass man bei romantischen Szenen hat. Einfach schön!
Dadurch bin ich dann auch wieder mit dem Anfang versöhnt worden und kann dieses Buch mit einem guten Gefühl zur Seite legen.

Dieses Buch macht gute Laune und lässt den Leser mit einem Lächeln zurück. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten hatte ich beim Lesen viel Spaß. Auf 194 Seiten gibt es viel Situationskomik und auch Romantik. Das Ende schenkte mir dann auch noch dieses berühmte “Ach-ja-Gefühl” , dass mich schlussendlich mit dem etwas holprigen Beginn versöhnte.

Von mir gibt es 

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