[Rezension] Hoover, Colleen – Maybe Someday

Quelle: dtv

Titel: Maybe Someday
Originaltitel: Maybe Someday
Autor: Colleen Hoover
Übersetzer: Kattrin Stier
Erscheinungsdatum: 18: März 2016
Verlag: Deutscher TaschenbuchVerlag
ISBN: 978-3-423-74018-0
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Preis: 12,95€

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Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.
Quelle: dtv

Colleen Hoover stand mit ihrem Debüt „Weil ich Layken liebe“, das sie zunächst als ebook veröffentlichte, sofort auf der Bestsellerliste der New York Times. Mittlerweile hat sie auch in Deutschland die Spiegel-Bestsellerliste erobert. Mit ihren zahlreichen Romanen, die alle zu internationalen Megasellern wurden, verfügt Colleen Hoover weltweit über eine riesengroße Fangemeinde. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Texas.
Quelle: DTV

Alles hätte so schön sein können. Sydney hatte eine tolle Beziehung und eine beste Freundin. Doch von einem Tag auf den anderen, stellt sich heraus, dass beide sie betrogen haben. Plötzlich steht sie auf der Straße und weiß nicht wohin, als Ridge sie zu sich in die WG holt. Sowohl Sydney als auch Ridge teilen die Leidenschaft der Musik. Schon bald machen sie sich daran gemeinsam Songs zu schreiben. Dabei kommen die beiden sich schnell näher. Aber Ridge kann Sydney nicht so nah an sich ranlassen, denn er hat eine Freundin. Aber gegen Gefühle kann man nichts machen, oder?
„Maybe Someday“ ist Buch Nr. 4, welches ich von Colleen Hoover gelesen habe. Es hat alles, wofür ihre Bücher stehen. Viel Gefühl, sympathische Protagonisten und Hoovers bekannter Schreibstil. 
Aber hunderprozentig überzeugen, konnte mich die Autorin mit diesem Werk leider nicht. 
Sowohl Sydney als auch Ridge sind zwei Protas, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet wurden. Mir gefiel die langsame Annäherung beider und wie sie mit ihren Gefühlen umgingen. Besonders toll fand ich immer die Szenen, wenn die Musik auf beide gewirkt hat. Diese Momente waren sehr intim und ich konnte richtig mitfühlen, wenn Ridge Sydneys Gesang „hören“ wollte.
 Aber leider war ich mit Ridges Gedankengängen oft nicht einverstanden. Mir war es ein zu großes Hin und Her, als er selbst in einem Gefühlsdilemma steckte. Er liebt seine Freundin aber auch Sydney und dieses ständige Wirrwarr war für mich auf Dauer zu anstrengend. Ich hätte mir eine klare Linie von ihm gewünscht. 
Der Schreibstil von Hoover ist toll und mitreißend. Besonders am Anfang flog ich durch die Seiten und konnte gar nicht genug von Syd und Ridge bekommen. Aber als es irgendwann im Mittelteil zu diesem Gefühlswirrwarr kam, empfand ich das Buch als etwas langweilig und wenig spannend. Es zog sich dahin, weil Ridge eigentlich immer die gleichen Gedanken hatte, es aber irgendwie nicht vorwärts ging. Aber auch der Schluss war unbefriedigend, da irgendwie zu überstürzt. Jedoch gefiel mir, wie Ridge versucht hat Sydney wieder für sich zu gewinnen. 
Die Geschichte hat viel Gefühl, aber auch viel Musik intus. Das Thema Gehörlosigkeit wurde ebenfalls gut umgesetzt. Die Autorin konnte verständlich rüberbringen, wie es Ridge ergeht und ich empfand auch seine Art die Musik wahrzunehmen, als etwas besonderes. Auch die Lieder, die man Dank eines QR-Codes hören kann, sind eine tolle Beigabe und ich habe den Songs beim Lesen gerne gelauscht. 
Colleen Hoover hat mit „Maybe Someday“ einen gefühlvollen Roman geschrieben, der mich jedoch nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Besonders bei Ridge fehlte mir eine klare Linie in seiner Gefühlswelt und sein Hin und Her nervte auf Dauer. Ein Pluspunkt waren die Lieder, die mittels eines QR-Codes parallel beim Lesen gehört werden konnten. Man kann so einfach tiefer ins Buch eintauchen und mit den Protagonisten besser mitfühlen.
Von mir gibt es

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