[Rezension] Grohne, Sylvie – Die Nacht in uns

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Titel: Die Nacht in uns
Originaltitel: -/-
Autor: Sylvie Grohne
Übersetzer: -/-
Erscheinungsdatum: 05. Juli 2015
Verlag: CreateSpace Independent
ISBN: 978-151-48114-74
Format: Ebook
Seiten: 484
Preis: 3,99

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Es gibt Gefängnisse, die haben keine Gitterstäbe
Amkayas Kerker ist die Einsamkeit, denn ihre Nähe ist tödlich. Die Halbvampirin kann die Bestie in sich nicht kontrollieren und hat die Hoffnung auf eine Liebesbeziehung längst aufgegeben – bis sie Noah, dem Engelsblut, begegnet, dessen Umarmung ebenfalls tödlich ist. Beide können sich der außergewöhnlichen Anziehung des anderen nicht entziehen und kommen sich unerwartet schnell näher; doch ist es eine schicksalhafte Begegnung oder tödlicher Leichtsinn?

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Sylvie Grohne verlebte ihre Kindheit und Jugend zwischen Buchdeckeln. Seit damals trägt sie zwei leidenschaftliche Lieben in sich: 
die Liebe zur Lyrik und die zur Musik.
Die Lyrikpreisträgerin und Songwriterin hatte mit Vampiren, Engeln und Dämonen nichts am Hut, bis sich einige von ihnen immer wieder hartnäckig in ihre Träume schlichen und sie nötigten deren Geschichte aufzuschreiben. So entstand das Buch “Die Nacht in uns”, das die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Amkaya und Noah erzählt. Zur paranormalen Romanze entstand der dazugehörige Song “Naked”, deren Lyrics ebenfalls von der Autorin stammen.
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Amkaya eine Halbvampirin lebt mit ihrem Bruder Airas zusammen. Sie kann ihre Kräfte und ihren Hunger nicht kontrollieren und sieht ihre Zukunft eher schwarz als weiß. Sie glaubt, dass sie nie einen Partner haben wird, denn Nähe kann für den anderen tödlich sein. Als sie auf einem Flug Noah begegnet ist es auf den ersten Blick um sie geschehen. Aber auch er scheint ziemlich interessiert an ihr zu sein. Als das Flugzeug abstürzt, erfährt sie im Nachhinein die Wahrheit über ihn. Noah ist ein Nephilim – ein Mischwesen aus Mensch und einem göttlichen Wesen. Sie können nicht voneinander lassen und stürzen sich in eine Beziehung, in der beide sich nicht nur mit dem Partner sondern auch mit Gefahren von außerhalb auseinandersetzen müssen.
Geschichten über Vampire gibt es schon viele und ich habe auch schon einige gelesen. So langsam könnte man meinen, man wäre dem Thema überdrüssig, aber Sylvie Grohne hat mit ihrem Debüt diesem Thema ihren Stempel aufgedrückt und dies auch beeindruckend.
Amkaya ist anfangs leicht depressiv und sehr einsam. Sie hat erst ihre jüngere Schwester verloren und muss nun mit ihrer Trauer und dem erneuten Verlust eines Familienmitglieds zurecht kommen. Ihr Bruder Airas stärkt sie, hat aber auch sein eigenes Leben, welches im Laufe der Geschichte aber auch aus den Fugen gerät.
Noah beeindruckt Kaya vom ersten Augenblick an. Er kann den nahenden Tod von Menschen sehen und nutzt den Moment, im Flugzeug den ersten und vermeintlich auch letzten Kuss zu ergattern. Auch eher hatte nie eine Beziehung zu einem anderen Menschen bzw. Lebewesen aufbauen können, denn das Gegenüber stirbt bei der Vereinigung. 
So begegnen sich beide quasi auf dem Gipfel ihrer Einsamkeit und retten sich gegenseitig aus dieser. Sie stürzen sich in eine Beziehung, deren Geschwindigkeit mir zeitweise doch etwas zu schnell ging. Aber sowas kann man oft nicht beeinflussen, wie im richtigen Leben auch. Kaya und Noah gehen meist sehr harmonisch miteinander um. Es gab wenig Reibungsfläche, so hatte ich den Eindruck. Und manchmal ist zuviel Harmonie einfach auch zu langweilig.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin. Er ist mitreißend und mitfühlend.  Neben der Erlebnissen Kayas, können wir auch etwas von einem gewissen Ramon lesen. Erst nach und nach wird klar, um wen es ich handelt. Was die Autorin mir aber genau mit diesen “Berichten” sagen wollte, habe ich noch nicht verstanden. War es eine Art Rückblick? Diente es zum besseren Verständnis Kayas? Leider weiß ich es nicht. Jedoch empfand ich diese Rückblicke auch nicht störend. Sie gehörten einfach dazu. 

Zwar räumt Sylvie Grohne mit “Die Nacht in uns” das Feld der Vampirgeschichten nicht von hinten auf, aber ihr ist ein romantischer, spannender und mitreißender Roman gelungen. Trotz einiger Kritikpunkte fühlte ich mich gut unterhalten und empfand nur zwischenzeitig die enorme Harmonie zwischen den Protagonisten etwas langweilig. Zusammen mit dem Song “Naked” ist dieses Buch aber ein Genuss für viele Sinne.
Von mir gibt es 


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