[Rezension] Eschbach, Andreas – Aquamarin

                       *~*~*Infos zum Buch*~*~*
Quelle: Arena Verlag

Titel: Aquamarin

Autor: Andreas Eschbach
Verlag: Arena Verlag
ISBN: 978-3-401-60022-2
Format: gebundene Ausgabe
Seiten: 408
Preis:17,99


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*~*~*Kurzbeschreibung*~*~*


Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung.
In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Vorfall stellt alles in Frage. Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf – nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt …

Quelle: Arena Verlag


*~*~*Autor*~*~*

Andreas Eschbach wurde 1959 geboren und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Nach dem Abitur studierte er in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler, bevor er sich ausschließlich dem Schreiben widmete. Bekannt wurde er durch den Thriller „Das Jesus Video“, der monatelang auf den Bestsellerlisten stand und erfolgreich verfilmt wurde. Im Sommer 1994 erhielt Andreas Eschbach ein Stipendium der Arno-Schmidt-Stiftung „für schriftstellerisch hochbegabten Nachwuchs“. Im Frühjahr 1995 erschien der erste Erwachsenen-Roman, der auf Anhieb den Literaturpreis des Science Fiction Clubs Deutschland gewann. Alle weiteren Romane wurden ebenfalls mit mindestens einem Preis ausgezeichnet! Seit Mitte 1996 ist Andreas Eschbach als freier Schriftsteller tätig und lebt heute in der Bretagne.


Quelle: Arena Verlag

*~*~*Meine Meinung*~*~*

Andreas Eschbach verfolgte mich ja schon lange. Überall sah ich seine Bücher. Aber sie zu lesen hat mich bisher nie gereizt. Nun hat sich ergeben, dass ich seinen neuesten Jugendroman lesen durfte. Eine neue Welt präsentiert sich hier und tauchte zum ersten Mal seit langen wieder in einem Science-Fiction-Roman ein.

Saha hatte als Kind einen schweren Unfall von dem sie eine Verletzung davon getragen hat, mit der sie seitdem tagein-tagaus leben muss. Sie darf nicht ins Wasser, weil sie sonst in Lebensgefahr gerät. Nicht schwimmen zu können bedeutet ins Seahaven quasi ein Niemand zu sein und somit fristet Saha seit Jahren ein Außenseiter-Dasein. Von ihren Schul- und Klassenkameraden gemobbt, zielt es auf einen üblen Höhepunkt hin. Doch dadurch stellt sie ihr bisheriges Leben und ihre Verletzung in Frage. Denn Saha besitzt eine besondere Gabe, die sie eigentlich gar nicht besitzen dürfte. Nirgends auf der Welt und ganz besonders in Seahaven passen Menschen mit Genmanipulation so gar nicht in das perfekte Bild und sind äußerst unerwünscht. Aber woher hat sie diese Gabe?

Zunächst dachte ich ja, dass Eschbach eines von vielen Meerjungfrau-Märchen geschrieben hat. Doch dem ist nicht so. Ich tauchte in eine Zukunft ein, die eigentlich gar nicht so weit entfernt ist. Wir befinden uns im Jahr 2151. Eine neue Weltordnung herrscht vor und die Tiere wurden so gut wie ausgerottet. Seahaven ist eine von vielen autonomen Gebieten mit eigenen Gesetzen und Werten.

Dort lernen wir die 16-jährige Saha kennen. Sie ist eine durchschnittliche bis gute Schülerin und der totale Außenseiter an Ihrer Schule. Da sie nicht schwimmen kann und dies auch nicht darf, wird sie von allen Seiten gemobbt. Sie lebt mit ihrer taub-stummen Tante Mildred in einem kleinen Haus. Da beide nicht viel Geld besitzen, kämpfen sie sich durch den Alltag. Ich mochte Saha. Sie ist zwar ein ernstes und introvertiertes Mädchen, aber durchaus klug und mit einer guten Menschenkenntnis ausgestattet. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich und wird mutiger im Umgang mit ihren Mitmenschen und Mitschülern. Sie findet einen besten Freund, der ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ich mochte die Welt, die Eschbach um die Geschichte aufgebaut hat. Eine so detaillierte Welt aufzubauen, die so echt wirkt, ist nicht leicht. Aber dem Autor ist es gelungen, einen realistischen Blick auf die eventuelle Welt von morgen zu werfen. Den Schreibstil empfand ich an vielen Stellen etwas nüchtern, was mich zeitweise störte. Man kann diese Geschichte nicht unbedingt als spannend bezeichnen. Sie ist fesselnd, aber hat auch ihre Längen. 

Aber alles in allem hatte ich Spaß beim Lesen. Das Buch ließ mich in eine „schöne neue Welt“ eintauchen. Man lernt, dass es kein perfektes Staatssystem gibt. Ob man nun an alten Traditionen festhält oder sich doch dem Neuen zuwendet. Alles hat seine guten und seine schlechten Seiten.  Die einzelnen Charaktere waren lebensecht und ich konnte sie mir gut vorstellen. Ob nun die verwöhnte reiche Göre oder den stillen Mitläufer. Alles ist vorhanden und dem heutigen, jugendlichen Gesellschaftsbild nachempfunden. Dadurch ergibt sich ein stimmiges Bild und macht diese Geschichte durchaus realistisch. 


*~*~*Fazit*~*~*

Andreas Eschbachs neue Jugendroman konnte mich trotz einiger Längen überzeugen. Die von ihm erzeugte, zukünftige Welt ist stimmig und an vielen Stellen auch realistisch gestaltet. Zwar wartet der Roman nicht mit großen Überraschungen auf, ist aber fesselnd geschrieben und ich hatte viel Spaß beim Lesen.

Von mir gibt es 





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2 thoughts on “[Rezension] Eschbach, Andreas – Aquamarin

  1. Hallöchen,

    das Buch steht schon eine Weile auf der Wunschliste und ich lese alle Rezensionen dazu die ich finden kann.
    Mit der Länge sind sich glaube ich alle einig.
    Denke aber es wird noch ein wenig dauern bis es einziehen darf 😀
    Thema Fantasy:
    Vielleicht hast du ja Lust mal bei mir vorbei zu schauen, heute findet eine Blogtour bei mir statt (inkl Gewinnspiel natürlich)
    Blogtour zu Schwester golden, Bruder aus Stein
    Freue mich auf deinen Besuch :-*
    Wünsche dir eine schöne Woche.
    Deine Leserin,

    Nadine ♥

  2. Hallo,

    das Buch steht schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste. Deine Rezension bestärkt mich darin, es mir bald zu holen. Ich finde es toll, wenn man mit einem Buch in eine völlig andere Welt abtauchen kann und das scheint Herrn Eschbach ja durchaus gelungen zu sein.
    Vielen Dank für die Rezi.

    PS: Schau doch mal bei mir vorbei, bei mir gibt es bis zum 31. August ein Lese-Sommer-Paket zu gewinnen.

    http://marylouloves.com/

    Liebe Grüße
    Mary

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