[Rezension] Eliot, Anne – Almost

Quelle: dtv

Titel: Almost
Originaltitel: Almost
Autor: Anne Eliot
Übersetzer: Birgit Niehaus
Erscheinungsdatum: 18. März 2016
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-342-371671-1
Format: Taschenbuch
Seiten: 464
Preis: 9,95€

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Drei Jahre ist die Nacht her, die das Leben der heute siebzehnjährigen Jess für immer veränderte. Nun will Jess nichts mehr, als wieder ein normales Leben führen – und dazu braucht sie 1. das Sommerpraktikum bei der Firma geekstuff.com, 2. ein soziales Leben und 3. einen Freund. Denn nur, wenn sie all das hat, werden ihre Eltern ihr glauben, dass alles wieder okay ist bei ihr, und sie endlich wieder ein normales Leben führen lassen. Als ausgerechnet ihr Mitschüler Gray sich als Mitkonkurrent für das Praktikum entpuppt, bietet sich für Jess die perfekte Lösung für alle drei Punkte: Sie teilen sich den Job, Gray bekommt das ganze Geld und tut dafür so, als wäre er ihr Freund. Was Jess aber nicht weiß: dass Gray seine ganz eigenen Gründe hat, sich auf den Deal einzulassen.
Quelle: dtv
Anne Eliot lebt mit ihrer Familie in den Bergen von Colorado. Sie liebt Käse, Cracker und Kaffee und verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben packender Liebesgeschichten für Teens und solche, die es im Herzen immer noch sind.
Quelle: dtv
Seit drei Jahren schläft Jess nachts nicht bzw. kaum. Der Grund sind Alpträume, die sie seit dieser einen Nacht verfolgen. Ihren Schlaf holt sie tagsüber in ihrem Auto nach. So macht sie es auch, bevor sie zum Vorstellungsgespräch mit geekstuff.com geht. Dort trifft sie auf Gray, der ebenfalls zur Endauswahl der Bewerber gehört. 
Die beiden schließen einen Pakt, dessen folgen wohl keiner von beiden geahnt hatte. Alte Wunden werden aufgerissen und Geheimnisse kommen ans Tageslicht, die eigentlich lange versteckt bleiben sollten.
Jess tritt anfangs als selbstzerstörerisches Wesen auf. Sie schläft nachts fast nie und versteckt sich auch im Alltag vor ihren Ängsten und Gefühlen. Ihren Eltern spielt sie ein normales Leben vor, nur um diese zu beruhigen. Deshalb bewirbt sie sich bei Geekstuff um diese Normalität zu zeigen.
In der Schule hat Jess sich ein übles Image erarbeitet und hält sich damit die Mitmenschen fern. Nur ihre kleine Schwester Kika durchbricht regelmäßig ihr Schutzschild und hilft ihr im Alltag mit verschiedenen Listen. 
Gray ist ein sympathischer Kerl, der den Job bei Geekstuff dringend braucht, um das College zu finanzieren. Und er trägt schon länger ein Geheimnis mit sich herum. Er kennt Jess schon länger und ist verliebt in sie. Nur weiß Jess nichts davon. 
Beide sind Dank eines Paktes nun “gezwungen” ihr Leben enger miteinder zu verweben und es kommt immer wieder zu witzigen Situationen.
Mir gefiel anfangs die Idee eines Paktes bzw. Vertrages. Es sorgt für lustige Momente und so manche kuriosen Begegnungen. Aber leider fehlte mir irgendwann die Energie, die Geschichte weiterzuverfolgen. Besonders als Jess und Gray sich immer näher kommen, tänzeln die beiden so umeinander herum, dass es schon bald nicht mehr schön war. Die Autorin hätte hier gerne einiges kürzer fassen können. Es war mir einfach ein zu vieles Hin und Her.
Auch der Schluss war für die Tragweite des Geschehnisses, welches Jess wiederfahren ist, zu oberflächlich, zu simpel. Anfangs wird dieses Mädchen als wirklich schon selbstzerstörerisch und stark traumatisiert dargestellt. Und plötzlich ist alles wieder gut? Das alles ist mir zu unglaubwürdig und wenig greifbar. Da hätte ich mir von der Autorin mehr Tiefgang und mehr Auseinandersetzen mit dem Thema gewünscht.
Schlussendlich konnte mich die Anne Eliot daher nur teilweise überzeugen und ließ mich nach Beendingung doch etwas unzufrieden zurück.
Gänzlich überzeugen konnte mich “Almost” leider nicht. Die Handlung zieht sich irgendwann in die Länge und auch der Schluss ist für mich wenig überzeugend. Ich hätte mir alles in allem mehr Tiefe im Umgang mit Traumata gewünscht und weniger Liebesgeplänkel gewünscht. Allein der flüssige Schreibstil und der männliche Hauptcharakter überzeugen.
Von mir gibt es


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One thought on “[Rezension] Eliot, Anne – Almost

  1. Hi

    Mit dem Buch hatte ich auch schon geliebäugelt, aber das klingt hier ja gar nicht gut. Ich hatte auch mit einer eher emotionalen und tiefgründigen GEschichte gerechnet, zu viel Liebesgeplänkel geht mir auch immer auf die Nerven!

    Liebe Grüße
    Jessi

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