[Rezension] Denis, Elisabeth – Federherz

Quelle: Oetinger

Titel: Federherz
Originaltitel: -/-
Autor: Elisabeth Denis
Übersetzer: -/-
Erscheinungsdatum: 25. Juli 2016
Verlag: Oetinger 34
ISBN: 978-395-882001-2
Format: gebundene Ausgabe
Seiten: 320
Preis: 12,99€

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Irgendetwas geht vor sich und ich bin Teil dessen …Düstere Tage. Schnee. Schatten zwischen den Bäumen. Schritte. Wenn ich mich umdrehe, ist nichts zu sehen.Nur wegen Basil quäle ich mich jeden Tag zum Internat. Doch es wird immer dunkler, und etwas ist hinter mir her. Ich spüre es.Genau wie ich weiß, dass ich nicht zufällig auf Hainpforta gelandet bin.

Quelle: Oetinger

                                   

Elisabeth Denis wurde 1976 in Jena geboren. Sie studierte Kunstgeschichte und Germanistik (Friedrich Schiller Uni Jena und Universität Hamburg), brach ihr Studium jedoch für ein Schauspielstudium ab. Seit dem Abschluss 2004 arbeitet sie freiberuflich als Schauspielerin und Sprecherin, hauptsächlich in Berlin. Elisabeth Denis lebt mit ihren zwei Kindern in einem alten Krankenhaus und will nur ab und zu unbedingt aufs Land ziehen.

Quelle: Oetinger

                                             

Für viele Schüler ist das vielleicht der Traum schlechthin, aber für Mischa ändert es das ganze Leben – ihre Schule brennt ab. Die Schüler werden auf die anderen Schulen aufgeteilt und ausgerechnet Mischka muss auf die unbeliebte Hainpforta. Diese Schule liegt mitten im Wald und wird verachtlich “Walddoof” genannt. Gemeinsam mit ihren Schulkameraden Hanna & Fridolin macht sich Mischka nun jeden Morgen auf den Weg durch den dunklen Wald in die Schule.

Gleich von Beginn an, werden die drei mit strengen Regeln konfrontiert. Sie dürfen nur bestimmt Bereiche der Schule betreten und der Schulleiter Arthur hat sie auch auf den Kieker. Sie werden allerdings auf von dem recht lockeren und entspannten Lehrsystem überrascht, was so ganz anders ist auf ihrer “normalen Schule”. In der Schule begegnet sie auch Basil, dem Jungen mit den unglaublichen Augen. Er und die Schule tragen ein Geheimnis mit sich. Und besonders seltsam ist, dass sich Mischka stets beobachtet und verfolgt fühlt. Was es wohl mit der Hainpforta auf sich hat?

Dieses Buch versprüht die Magie förmlich, oder? Das Cover ist echt schön gelungen und steckt voller Energie. Elisabeth Denis verschlägt uns in eine verzauberte Welt, die so gar nicht weit entfernt ist von unserer. Fahrt einfach durch den Wald und schon seit ihr in Hainpforta. Aber ist es so einfach? Für Mischka jedenfalls nicht.

Sie hat einen schweren Einstieg in die Schule und muss sich mit strengen Regeln und geheimnisvollen Schulkameraden durchschlagen. Lehrer die aussehen, als ob sie aus Fantasybüchern emporgestiegen sind und ein Schüler, dessen wunderschöne Augen so besonders sind. Basil verdreht Mischka gleich von Beginn an den Kopf und hat ein großes Geheimnis. Das ihre Geschichte viel gemeinsam hat mit der von Mischkas Eltern, versteht diese erst später.

Mischka ist Halbweise. Ihr Vater verstarb bei einem Autounfall. Ihrer Mutter steckt immer noch in tiefster Trauer über diesen Verlust. Nur an ihrem Jahrestag, da macht sich Mischkas Mutter zurecht und verlässt fröhlich und für ein paar Tage die Wohnung. Wo sie hingeht, weiß Mischka nicht.

Dieses Buch steckt voller Geheimnisse und lädt uns in eine magische Welt ein, die voll von verschiedenen (Fabel-) Wesen ist. Leider fehlte mir der Zauber der anderen Welt. Ich konnte die magische Atmosphäre im Buch nicht so greifen und fand dementsprechend vieles auch sehr oberflächlich abgehandelt. Das finde ich sehr schade, habe ich mich doch besonders auf die Welt der Hainpforta gefreut. Schnell stellte sich auch heraus, was es mit wem auf sich hat und so langweilte mich die Geschichte auch schnell. Das Ende ist sehr offen und verspricht, dass es im zweiten Band die Auflösung für alles geben wird. Ob ich den lesen werde, weiß ich noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass viele diese Geschichte trotzdem toll finden werden.

                                         

Ab nach Hainpforta! Elisabeth Denis verschlägt ihre Protagonistin Mischka in eine andere (magische) Welt. Dabei erfindet sie die Fantasie-Welt nicht neu, hat aber einen guten Auftakt geschrieben. Mir war es allerdings teilweise eine zu oberflächliche Handlung und die Magie wollte nicht so auf mich hinüberspringen. Vieles war zu schnell vorhersehbar und nahm mir den Spaß am Lesen.

Von mir gibt es

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